Steckbrief: Vitamin D

Wofür?

  • Knochenaufbau & Zähne (-> Kalzium Aufnahme und Einbau)
  • «Sonnenschein»-Vitamin (im wahrsten Sinne des Wortes: Hilft bei Depressionen)
  • Stärkt das Immunsystem
  • Beugt Herzkreislauferkrankungen vor
  • Schützt vor Krebs (Dickdarm-, Prostata- Haut- und Brustkrebs)
  • Multiple Sklerose u.a. Autoimmunerkrankungen

Wo?

  • Lachs
  • Thunfisch
  • Hühnereier
  • Kalbsleber
  • Hartkäse
  • Butter

Wichtig:

Wird durch Sonnenlicht auf der Haut vom Körper selbst gebildet. In unseren Breiten aber nicht ausreichend.

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Steckbrief: Vitamin C

Wofür?

  • Antioxidans – Zellschutz
  • Carnitin Produktion (Energie aus Fett!)
  • Senkung des Risikos für Herzkreislauferkrankungen
  • Stimulierung des Immunsystems
  • Bildung von Kollagen
  • Hormonbildung (Adrenalin, Noradrenalin, Schilddrüsenhormon
  • Verbesserung der Eisenaufnahme aus der Nahrung
  • Entgiftung bei Schwermetall- oder Umweltbelastung

Wo?

Früchte und Gemüse v.a.

  • Papaya
  • Brokkoli
  • Rosenkohl
  • Orangen
  • Erdbeeren
  • grüne Paprika
  • Grapefruit
  • Kartoffeln

Wie viel?

100mg bis 10000mg

Wichtig?

Wasserlöslich und geht durch Oxidation verloren. Starke Verringerung durch Kochen und Kochwasser.

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Steckbrief: B-Vitamine

Die Vitamine der B-Gruppe sind „synergetisch“.  Der Körper braucht z.B. B6 um aus Tryptophan das B3 herzustellen. B6 wiederum braucht eine angemessene Menge an B2, um aktiv werden zu können…

Darum sind sinnvolle Vitamin B-Nahrungsergänzungsmittel immer B-Komplexe.

Aus diesem Grund ist der Steckbrief diese Woche auch etwas länger. Wir behandeln nämlich alle B-Vitamine in einem Artikel.

Vitamin B1 (Thiamin)

Wofür?

  • Konzentrationsfähigkeit
  • Ruhe
  • emotionale Ausgeglichenheit

Wo?

  • Bierhefe
  • Schweinekotelett
  • Schinken
  • Hafer
  • Sonnenblumenkerne
  • Weizenkeime
  • grüne Erbsen
  • Kartoffeln

Wie viel?

1.3 mg bis 100mg täglich

Wichtig:

Wird durch erhitzen schnell zerstört

Vitamin B2 (Riboflavin)

Wofür?

  • Migräne Vorbeugung (hochdosiert, 400mg/tgl.)
  • gegen Lichtempfindlichkeit
  • eingerissene Mundwinkel
  • juckende Hautstellen
  • Lustlosigkeit, Depressionen etc.
  • beugt körperlicher und geistiger Ermüdung vor
  • Wichtig für gesundes Wachstum in Kindheit und Jugend

Wo?

  • Milch
  • Käse
  • Eier
  • Fleisch
  • Vollkorn
  • Brokkoli
  • Spargel
  • Spinat

Wie viel?

1.7mg bis 200mg täglich

Wichtig:

Kochen und backen schadet diesem Vitamin nicht, aber Lichteinfall kann zum Vitaminverlust führen

Vitamin B3 (Niacin)

Wofür?

  • Besonders wichtig für unsere Haut: Feuchtigkeitsgehalt, Bindegewebe, DNA Reparatur
  • Fettstoffwechsel
  • Konzentrationsförderung

Wo?

  • Geflügel
  • Wild
  • Fisch
  • Pilze
  • Milchprodukte
  • Eier
  • Leber
  • Kaffee
  • Vollkorn
  • Avocado
  • Weizenkleie
  • Datteln
  • Bierhefe
  • Aprikosen
  • Hülsenfrüchte

Wie viel?

18mg bis 450mg

Wichtig:

Stabiler gegen Hitze als andere B-Vitamine

Vitamin B5 (Pantothensäure)

Wofür?

  • Hilfreich bei Rheuma u.a. chronischen Entzündungen (hochdosiert)
  • Ergrauen der Haare, Haarausfall
  • Lernstörungen
  • Kribbeln in Händen und Füssen
  • Nervosität
  • Blutzuckerschwankungen
  • Infektionen der oberen Atemwege
  • zur Beschleunigung der Wundheilung

Wo?

In fast allen Lebensmitteln. Besonders in:

  • Leber
  • Ei
  • Hering
  • Nüsse
  • Naturreis
  • Weizenkeime
  • Brokkoli

Wie viel?

6mg bis 500mg täglich

Wichtig:

Wasserlöslich und Hitzeempfindlich: Kochen in Wasser = 30% B5 Verlust!

Vitamin B6 (Pyridoxin)

Wofür?

  • Baustoff für die Muskeln
  • kann das Risiko für koronare Herzerkrankungen senken
  • mit Folsäure zusammen senkt es das Herzinfarktrisiko erheblich

Wo?

In geringen Mengen fast überall. Reichlich in:

  • Rinderleber
  • Lachs
  • Makrele
  • Sardine
  • Banane
  • Avocado

Wichtig:

Geht durch Hitze, Luft und Lagerung verloren. Braten, Kochen, Konservieren und Tiefkühlen können bis zu 90% des B6 Gehaltes in Nahrungsmitteln zerstören

Vitamin B9 (Folsäure)

Wofür?

  • Schützt Herz und Gefässe
  • Schutz für das ungeborene Kind
  • Wichtig für die Wachstumsphase bei Kindern und Jugendlichen
  • Gefässverkalkung
  • Blutarmut
  • Schleimhautveränderungen
  • Infektanfälligkeit
  • Appetitverlust
  • Durchfall
  • wunde Zunge
  • Reizbarkeit, Aggressivität
  • Gedächtnisschwäche
  • Angstzustände
  • Depressionen

Wo?

  • Wirsing
  • Rosenkohl
  • Spinat
  • Weizenkeime
  • Vollkornbrot
  • Apfelsinen
  • Bananen
  • Rindsleber

Wie viel?

150 Mikrogramm bis 400 Mikrogramm täglich

Wichtig:

Das empfindlichste Vitamin überhaupt! Lagerung und Kochen führen zu Folsäureverlust!

Schmerzmittel können zu Folsäure und B12 Mangel führen!

Beruhigungsmittel, Schlafmittel und die Pille können ebenfalls zu einem Folsäuremangel führen.

Vitamin B12 (Cobalamin)

Wofür?

  • Blutbildung
  • Verbesserung von Alzheimer-Demenz-Symptomen
  • Senkung des Arteriosklerose Risikos.
  • Taubheit und Kribbeln an Händen & Füssen
  • Appetitlosigkeit
  • Verstopfung
  • Konzentrationsstörungen, Müdigkeit
  • Gereiztheit, Verwirrung, Aggressivität
  • Depressionen
  • schlechtes Immunsystem
  • unsicherer Gang und schlechte Koordination
  • Menstruationsbeschwerden
  • Allergien
  • Hautekzeme
  • Asthma
  • Nervenschmerzen
  • Unterstützend bei Multipler Sklerose…

Wo?

In tierischen Produkten:

  • Rinderleber
  • Kalbsleber
  • Hering
  • Eier
  • Milch
  • Joghurt
  • Käse

Nicht in frischen Pflanzen (ausser Algen, siehe unten), entsteht aber durch Michsäuregärung in:

  • Sauerkraut
  • saure Bohnen
  • Salzgurken
  • Oliven

Direkte pflanzliche Lieferanten sind Algen:

  • Spirulina
  • Chlorella
  • Afa

Wie viel?

3 Mikrogramm bis 500 Mikrogramm/tgl

Wichtig:

Wird mit zunehmendem Alter schlechter aus der Nahrung aufgenommen.

Schmerzmittel können zu Folsäure und B12 Mangel führen!

Vitamin B7 (Biotin, auch Vitamin H)

Wofür?

  • Das Haar-Vitamin!
  • Erneuerung von Blut- und Nervenzellen
  • Ausreifung des Gehirns bei Kindern
  • Erschöpfung, Müdigkeit, Depressionen
  • brüchige Fingernägel, Haarausfall
  • schuppige Hautstellen um Mund und Nase
  • Appetitlosigkeit
  • Schwindel

Wo?

Höchster Gehalt:

  • Leber
  • Sojabohnen

Auch enthalten in:

  • Hefe
  • gekochten und gebratenen Eiern (das in rohen Eiern enthaltene Avidin verhindert die Biotinaufnahme im Darm)
  • Haferflocken
  • Avocados

Wie viel?

bis 500 Mikrogramm/tgl.

Wichtig:

Maximale Wirkung in Verbindung mit B2, B3, B6 und Vitamin A. 

Antibiotikatherapie oder Chemotherapie mit Sulfonamiden zerstören die Bakterien, die für die Biotinsynthese nötig sind!

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Steckbrief: Vitamin A

Wofür?

  • Auge (im dunklen Sehen)
  • Haut & Schleimhaut
  • Rote und weisse Blutkörperchen
  • Proteinstoffwechsel
  • Knochenstoffwechsel
  • Bindegewebe (Wirkt Abbau von Kollagenfasern entgegen)
  • Antioxidans

Wo?

  • Vitamin A: Rindsleber, Lebertran, Eier, Cheddar-Käse, Butter, Milch
  • Beta-Carotin (Vorstufe, die im Körper zu Vitamin A umgebaut wird): Süsskartoffel, Karotten, Honigmelone, Spinat, Aprikosen, Pfirsiche und andere gelb-orange und grüne Obst- und Gemüsearten
Photo by Brooke Cagle on Unsplash

Wie viel?

Frauen: 2600 i.E. tgl.

Männer: 3300 i.E. tgl

Therapeutisch: bis 35000 i.E. und höher

Hinweis

Verträgt sich nur schlecht mit Sauerstoff und Licht

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Antioxidantien – Helfer in höchster Not

Zugegeben: Der Titel “Antioxidantien – Helfer in höchster Not” klingt erstmal etwas dramatisch. Man kann es aber fast nicht weniger dramatisch ausdrücken.

Im Artikel zu den freien Radikalen haben wir die gemeinen & aggressiven freien Radikale kennengelernt, die unsere Zellen zerstören und sowohl durch innere Stoffwechselprozesse als auch durch äussere Einflüsse entstehen.

Heute beschäftigen wir uns mit den Gegenspielern:

Radikale Fänger
Quelle: bild.de

 

 

 

 

 

Körpereigene “Polizei”

Nur ein Antioxidant (auch Radikalfänger genannt) kann die Kettenreaktionen der freien Radikale unterbrechen und auf diese Weise Zellschäden abwenden.

Bevor die freien Radikale also ein Elektron aus einer Zellmembran oder von einem wichtigen Körperprotein an sich reissen, springen die Antioxidantien ein und geben dem freien Radikal freiwillig eines ihrer Elektronen ab. Antioxidantien geben ihre Elektronen also sehr viel leichter ab, als das eine Zellmembran oder eine DNA tut.

Auf diese Weise bleiben die Körperzellen geschützt, wenn ausreichend Antioxidantien vorhanden sind.

Wirkung Antioxidantien

Antioxidantien geben freiwillig Elektronen ab, um Zellen zu schützen.

Antioxidantien werden selbst nie zu einem freien Radikal, bzw. werden – nachdem sie ein Elektron abgegeben haben – sofort wieder in ihre antioxidative Form gebracht. Sie sorgen auf diese Weise für ein abruptes Ende der gefährlichen Kettenreaktion.

Beispiel:

Das Antioxidans Vitamin E inaktiviert ein Radikal. Dadurch wird es kurzfristig selbst zum freien Radikal (Vitamin-E-Radikal). Es wird aber sofort wieder von Vitamin C in seine ursprüngliche Form gebracht und kann damit nicht schädigen, sondern wirkt erneut als Antioxidans!

Diese Regeneration des Vitamin-E-Radikals ist eine der wichtigsten Aufgaben des Vitamin C.

Dieses Beispiel macht deutlich, warum es wichtig ist, sinnvoll aufeinander abgestimmte Vitaminpräparate zu verwenden, statt Einzelprodukten!

Wo finden wir Antioxidantien?

  • Vitamine
  • Mineralien
  • Spurenelemente
  • Enzyme (Katalysatoren, die, ein Substrat zu spalten oder anderweitig verändern)
  • Sekundäre Pflanzenstoffe (auch bioaktive Pflanzenstoffe oder Phytochemikalien genannt)

WICHTIG: Die Kombination macht’s!

Ein frischer Apfel -direkt vom Baum auf einer guten Wiese gepflückt- hat nur 10mg Vitamin C, aber eine antioxidative Wirkung wie 2250mg reines Vitamin C. (Ein Apfel aus dem Supermarkt hat in der Regel keinerlei Vitamin C mehr)

Sekundäre Pflanzenstoffe

Vitamine, Spurenelemente, Mineralien und Enzyme sind den meisten Menschen ein Begriff. Was aber genau “sekundäre Pflanzenstoffe” oder “Phytonährstoffe” sind, ist oftmals unklar. Daher gehe ich kurz darauf ein. Diese Stoffe werden von einer Pflanze oder Frucht gebildet, um diese Pflanze oder Frucht zu schützen:

  • vor Pilzbefall,
  • vor Insekten
  • vor UV-Bestrahlung

Wir finden sie vor allem in den Farbstoffen der Pflanzen!

farbiges Obst und Gemüse

Im menschlichen Organismus können diese pflanzlichen Antioxidantien dabei helfen, gesund und munter zu bleiben. Dr. David Heber empfiehlt daher, einen “Regenbogen” am Tag zu essen.

 

Top Antioxidantien

  • Vitamin E und Vitamin C
  • Spurenelemente wie Selen, Eisen und Zink
  • Carotinoide (gelblich bis rötliche Farbe): z.B. Beta-Carotin, Lycopin u.a.
  • Flavonoide (meist gelbliche Färbung. Im Prinzip alle «Blütenfarben»)

 

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Was sind freie Radikale und warum sind die so gefährlich

In unserem heutigen Video geht es um die “freien Radikale”. Bernhard erklärt kurz und prägnant, warum diese aggressiven Gesellen so gefährlich sind und wie sie entstehen.

Quelle: bild.de

Das Bild zeigt eine andere Art von „freien Radikalen“ als die, über die ich heute sprechen werde.

Im Endeffekt stellt es aber sehr gut dar, was freie Radikale machen.

Die auf dem Bild hier zerstören Strukturen in der Aussenwelt.

Und die, um die es heute geht, zerstören Strukturen in der Innenwelt, in unserem Körper.

Freie Radikale sind sauerstoffhaltige Moleküle, die gefährlich instabil sind, weil ihnen in ihrer chemischen Struktur ein Elektron fehlt. Sie sind unvollständig. Also suchen sie nach einem passenden Elektron, um wieder vollständig zu werden.

Bei dieser Suche nach einem geeigneten Bindungspartner gehen freie Radikale sehr rücksichtslos und vor allem sehr eilig vor. Wenn ein freies Radikal entsteht, so dauert es rekordverdächtige 10-11 Sekunden (0,00000000001 Sekunden), bis es ein beliebiges Opfer attackiert.

Aggressiv entreißt es dem nächstbesten intakten Molekül (z.B. Molekülen der Zellmembran, Proteinen oder der DNA) das von ihm benötigte Elektron. So entsteht eine Kettenreaktion. Dieser Elektronen-Raub wird Oxidation. genannt.

So sieht das als Bild aus:

Quelle: airnergy.com

Oxidation

Die folgende Animation zeigt den Vorgang der Oxidation am Beispiel eines Apfels. Du kennst das Auch von Eisen, welches an der Luft rostet.

Quelle: Jiffier Gifs

Die Folgen davon sind:

  • Eingeschränkte Zellfunktionen oder Zelltod durch Membranschäden
  • DNA-Schäden mit der Folge einer unkontrollierten Zellteilung (Entstehung von Krebs)
  • Inaktivierung von Enzymen
  • Verminderte Bildung körpereigener Eiweiße
  • Zerstörung von Rezeptoren an der Zelloberfläche

Konkrete Schäden durch freie Radikale:

  • Müde Haut, Krampfadern und Bluthochdruck
  • Augenprobleme
  • Schlaganfall und Demenz
  • Gelenkbeschwerden
  • Krebs

Entstehung freier Radikale

Innerlich:

  • Zellatmung
  • Immunreaktionen
  • Leistungssport

Innen/Außen

  • Stressreaktion auf äußere Einflüsse

Äußerlich

  •     Chemikalien und Lösungsmittel
  •     Luftverschmutzung durch Verkehr, Industrie und Haushalte
  •     Schädliche Lebensmittel z. B. industriell verarbeitete Fette oder Zucker
  •     Lebensmittelzusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Aromen, etc.
  •     Rückstände von Pflanzenschutzmitteln (Herbizide, Fungizide und Pestizide) in Lebensmitteln
  •     Radioaktive und elektromagnetische Strahlung
  •     Übertriebene Sonnenbäder
  •     Zigarettenrauch (Bis zu 1000 Billionen freie Radikale sollen bei einem einzigen Zug im Körper des Rauchers entstehen.)
  •     Alkohol
  •     Medikamente und Drogen
  •     Körperpflegeprodukte aus synthetischen Rohstoffen uvm

Quelle: Crystal Eye Studio/Shutterstock.com

Gegenmaßnahmen

Was man gegen diese freien Radikale machen kann schauen wir uns im nächsten Blog Artikel an

Dein Bernhard Bergbauer von SanBer Consulting.

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Das Gift aus dem Supermarkt

Erschreckend aber wahr!

Unsere Nahrung hat sich in den letzten 30 Jahren stärker verändert, als in den 10.000 Jahren davor. Diese 21 Minuten solltet Ihr Euch Zeit nehmen. Das kann buchstäblich lebensrettend sein!

Aber man kann trotzdem etwas tun!
Indem man hochqualitative Lebensmittel verwendet, also weitgehend saisonal und aus örtlichem Anbau und auf Fertiggerichte so gut es geht verzichtet.
Außerdem ist es mittlerweile unabdingbar, wissenschaftlich fundierte Nahrungsergänzungen einzusetzen, um seinen Körper (und seine Psyche) gegen schädliche Einflüsse maximal zu schützen.
 
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Auch die kleinste Verbesserung ist eine Verbesserung!

Nachdem jetzt knapp 2 Wochen im neuen Jahr vergangen sind, merken die ersten Menschen bereits, wie die guten Vorsätze das Bröckeln anfangen und die Aufgaben, die man sich gestellt hat, immer weiter in den Hintergrund rücken…

Hier ein paar Tipps von Susan Bowerman:

Auch die kleinste Verbesserung ist eine Verbesserung!

Vielleicht haben Sie im letzten Jahr nicht so viel Sport getrieben wie geplant oder sich nicht so bedacht ernährt. Aber wenn es Ihnen trotzdem immer noch besser geht als im vorletzten Jahr, dann ist es Ihnen vielleicht doch gelungen, ein paar schlechte Gewohnheiten aufzugeben. Und das ist toll –
denn all diese kleinen Veränderungen, die man tagtäglich vornimmt, summieren sich letztlich.

Sie können auch in diesem Jahr auf diesen kleinen Erfolgen aufbauen.

Nicht zu viel auf einmal

Ehrgeiz ist gut und schön, aber wenn Sie sich zu viel vornehmen, laufen Sie unter Umständen direkt in den Misserfolg. Gute Vorsätze sind schnell gefasst. Das Schwierige ist, sie dauerhaft umzusetzen, denn dafür müssen Sie die Dinge anders angehen. Und es dauert seine Zeit, schlechte Gewohnheiten abzulegen. Deshalb sind Wiederholungen so wichtig. Und es ist viel leichter, statt einer Herkules-Aufgabe kleine, überschaubare Aufgaben stetig zu wiederholen, weil Sie ja auch herausfinden müssen, was Ihren Fortschritten im Weg steht und wie Sie diese Hindernisse beseitigen können.
Nehmen wir als Beispiel, dass Sie Ihre Zähne nicht häufig genug mit Zahnseide reinigen.

Was hindert Sie daran? Und was können Sie konkret tun, um es regelmäßig zu schaffen?

Es ist ja keine Zeitfrage– Sie brauchen dafür nur wenige Minuten.

Zuerst achten Sie darauf, dass Sie Zahnseide vorrätig haben. Dann achten Sie darauf, dass bei jedem Zähneputzen die Zahnseide vor Ihnen steht. Und
letztlich brauchen Sie einen Spiegel, damit Sie sehen, was Sie tun.
Stellen Sie sich doch Ihr eigenes kleines „Dentalset“ zusammen, statt die Zahnseide ganz hinten in den Badezimmerschrank zu den anderen halb aufgebrauchten Kosmetikprodukten zu packen. Ihr Set sollte Ihre Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnseide und vielleicht auch einen kleinen Mundspiegel enthalten. Jetzt haben Sie alles griffbereit zur Hand – da ist es doch ein leichtes Spiel, jedes Mal, wenn Sie das Set herausholen, sich nicht nur die Zähne zu putzen, sondern auch die Zahnseide zu benutzen.

Hindernisse aus dem Weg schaffen

Gleiches gilt für Ihre Essgewohnheiten. Sie müssen herausfinden, warum Sie Ihren Plan nicht in die Tat umsetzen und wie Ihnen dies leichter gelingen kann. Es ist leicht zu sagen, dass Sie mehr Obst und Gemüse essen wollen, aber wenn Sie es nicht im Haus haben, wird es schwer. Aber das ist noch nicht alles. Haben Sie Obst und Gemüse da, dann müssen Sie es sich auch zubereiten. Haben Sie also deshalb immer einen Früchtevorrat in der Gefriertruhe zur Ergänzung Ihres Protein-Shakes oder stellen Sie eine Schale mit Obst griffbereit auf den Küchentisch, denn Sie wissen ja, dass Obst ein toller Snack ist. Oder bewahren Sie ein paar Gemüseschnitzel im Kühlschrank auf. Dann sehen Sie sie bei jedem Türöffnen, wenn Sie sich etwas zum Knabbern holen wollen.

Achten Sie nur darauf, dass alle Veränderungen, die Sie vornehmen wollen, auch wirklich für Sie zu schaffen sind. Wenn Sie sich nie Essen ins Büro mitgenommen haben, stehen die Chancen schlecht, dass Sie das jetzt auf einmal täglich tun werden. Setzen Sie sich also vernünftige Ziele und
formulieren Sie sie präzise.

Also nicht: „Ich nehme mir häufiger Mittagessen ins Büro mit“, sondern: „Ich nehme mir zweimal wöchentlich mein Mittagessen mit ins Büro“.

So fällt es Ihnen leichter, am Ende der Woche zu entscheiden, ob Sie Ihr Ziel erreicht haben oder nicht.

Autorin: Susan Bowerman ist Direktorin für Ernährungsschulungen von HERBALIFE. Susan ist zertifizierte Diätetikerin und staatlich geprüfte Expertin für Sporternährung.

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Mikronährstoffe – klein aber oho!

Mikronährstoffe – diese Stoffe haben es in sich! Hast Du genug in Dir?

In der Ernährung unterscheidet man die Makronährstoffe und die Mikronährstoffe. Makronährstoffe sind die Fette, Kohlenhydrate und Proteine.

Aber was sind eigentlich diese Mikronährstoffe?

Es handelt sich dabei um Stoffe, die keine Kalorien, also unmittelbare Energie liefern, die aber absolut lebensnotwendig für die Funktionstüchtigkeit des Körpers sind.

Zu den Mikronährstoffen gehören die Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Die meisten Menschen beziehen davon zu wenig aus Ihrer Nahrung, was erst zu verminderter Vitalität und später auch zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führt.

Der immer geringere Mikronährstoffgehalt in unseren Lebensmitteln ist übrigens einer der Gründe dafür, dass 2/3 der Menschen weltweit übergewichtig sind!

Woran liegt das?

Jede Zelle braucht bestimmte Nährstoffe, um ihre Aufgabe erfüllen zu können. Bekommt sie diese Nährstoffe nicht, wird sie krank. Und wenn die einzelnen Zellen krank werden, wird der ganze Körper krank!

Wir sehen den Mikronährstoff-Verlust unserer Nahrung schon daran, dass heutzutage die Menschen 50% mehr essen als noch vor 30 Jahren!

Die Qualität der Lebensmittel hat stark nachgelassen, wir füllen praktisch nur noch unseren Magen, statt unsere Zellen zu ernähren. Darum haben auch so viele Menschen “Gelüste”, ob wohl sie eigentlich satt sind. Weil der Körper uns damit zeigt, dass im wichtige Nährstoffe fehlen!

Vitamine

Vitamine sind lebensnotwendige Stoffe, die der Körper nicht, oder nicht vollständig, selber herstellen kann. Die Betonung liegt auf LEBENSNOTWENDIG.

In seinem Buch «Risikofaktor Vitaminmangel» belegt Stefan Jopp durch zahlreiche Studien und Metastudien, wie gefährlich ein Mangel an diesen essenziellen Stoffen tatsächlich ist.

Mineralstoffe

Die Mineralstoffe sind lebenswichtige anorganische Nährstoffe. Umgangssprachlich werden sie auch oft als Mineralien oder Minerale bezeichnet. Der menschliche Organismus ist nicht in der Lage, sie selbst herzustellen. Deshalb musst man sie mit der Nahrung aufnehmen.

Spurenelemente

Unter Spurenelementen versteht man anorganische Nährstoffe, die vom Menschen nur in sehr geringen Mengen (Spuren) benötigt werden. Sie gehören zu den Mineralstoffen.

Unter essentiellen Spurenelementen versteht man Spurenelemente, die für den Körper essentiell, d.h. lebensnotwendig sind und daher in geringen Mengen mit der täglichen Nahrung aufgenommen werden sollten.

 

Nicht genug vorhanden

Es ist leider eine nicht zu leugnende Tatsache, dass unsere Lebensmittel viel zu wenig Mikronährstoffe enthalten. Das liegt an ausgelaugten Böden, langen Transportwegen, Massenproduktion, lange und falsche Lagerung, gezielte Züchtung (Kartoffeln sollen im Supermarkt lange liegen können, ohne auszukeimen, also muss man die für die Keimung verantwortlichen Mineralstoffe rauszüchten!)  usw. Und das bisschen, was noch da ist, geht dann oft bei der Zubereitung verloren.

Die folgende Tabelle zeigt das ganz konkret. Die letzten Zahlen, die hier veröffentlicht wurden sind von 2002. Aber ich denke wir sind uns einig, dass die ganze Sache seither nicht besser geworden ist, oder?

Mikronährstoffe Verlust 1985 – 2002

Fortsetzung folgt

In den nächsten Artikeln werde ich auf die einzelnen Mikronährstoffe im Detail eingehen. Schau einfach wieder vorbei.

Bist Du gut versorgt?

Wenn Du Dich müde fühlst, ausgelaugt, unkonzentriert oder auch gerne die eine oder andere Kleidergrösse zu- oder abnehmen möchtest, lass es uns wissen. In einer kostenlosen Erstberatung stellen wir fest, wie wir gemeinsame Deine Ziele erreichen können.

Oder Du informierst Dich in unserem 10-Wochen Email-Ernährungskurs!

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Die Körper-Geist-Verbindung

Die Verbindung zwischen Körper und Geist ist eine seit langem bekannte Tatsache. Es ist offensichtlich, dass man sich nicht geistig fit, wach und vital fühlt, wenn man körperlich krank ist, oder?

Lass uns heute mal diese Körper-Geist-Verbindung etwas genauer anschauen. Damit hast Du die Möglichkeit, die nötigen Schritte zu unternehmen, sobald (oder noch besser: bevor!) sich körperliche oder mentale Schwierigkeiten einstellen.

Die Körper-Geist-Verbindung im Detail

Ein gesunder Körper verbessert nicht nur Deine Laune, sondern hilft Dir auch, ruhig, konzentriert und geistig leistungsfähig zu bleiben.

Daher solltest Du sicherstellen, dass Du:

  1. Alle nötigen Nährstoffe in der für Dich richtigen Menge zu Dir nimmst
  2. Ausreichend trinkst
  3. Ausreichend guten Schlaf bekommst und Entspannungspausen einlegst
  4. Dich regelmässig bewegst und Sport treibst

 

Fehlender «Sprit»

Um «glücklich» sein zu können, braucht unser Körper gewisse Botenstoffe. Die sogenannten «Glückshormone» (z.B. Dopamin, Serotonin, Noradrenalin, Endorphine, Oxytocin). Diese haben, je nach dem, eine stimulierende, entspannende oder betäubende Wirkung.

Kann der Körper nicht genug davon herstellen, weil ihm z.B. die richtigen Aminosäuren fehlen, ist es völlig unerheblich, wie gut Dein Tag läuft und wie viele tolle Erlebnisse Du hast! Es fehlt das «Medium», mit dessen Hilfe diese positiven Erlebnisse in ein Glücksgefühl «übersetzt» werden können.

Du kannst Deinem Ferrari noch so gut zureden, wie schön doch die Strecke am Nürburgring ist. Wenn Du ihn nicht tankst, wird er nicht fahren.

Und der Körper wird die vorhandenen Nährstoffe immer erst für lebensnotwendige Funktionen verbrauchen. Und glücklich sein ist für das biologische Überleben erstmal nicht entscheidend!

Hier kommst Du zu unserer kostenlosen Ernährungsberatung

Bleib im Fluss…

Versorgst Du Deinen Körper zu wenig mit Flüssigkeit, hat das eine ganz ähnlich Wirkung, wie fehlender Nährstoffmangel. Der Transport der Nährstoffe ist eingeschränkt, die Durchblutung läuft nicht wie sie soll, die Gelenke fangen an weh zu tun, die Konzentration lässt nach… Sorg also dafür, dass Du jede Stunde ein Glas Wasser trinkst!

Mehr zum Thema, warum Wasser trinken so wichtig ist findest Du in diesem Video

Entspannung spart Dir Zeit

Geistige und körperliche Erschöpfung hängen eng zusammen. Wenn Du geistig müde bist, wirkt sich das auf Deinen Körper aus und umgekehrt! Leg darum regelmässige Pausen ein, wenn Du geistig anstrengende Tätigkeiten ausführst. Mindestens jede Stunde 5 Minuten! Trink etwas, um den Wasserhaushalt zu optimieren und geh ein paar Schritte. Du wirst schnell merken, dass es danach deutlich besser weitergeht. Ohne diese Pausen fängst Du irgendwann an, Dich auch körperlich erschöpft zu fühlen, Du bekommst Kopfweh, Du tendierst dazu, alles was jetzt passiert, eher negativ als positiv zu sehen. Diese kurzen Pausen sparen dir im Endeffekt massiv Zeit! Du kommst nämlich danach schneller voran und machst weniger Fehler, die Dich nachher Zeit kosten würden.

 «Gefühlszentrum» wächst mit körperlicher Fitness

Das emotionale Zentrum des Gehirns ist der sogenannte Hippocampus. Dieser Bereich wird grösser, wenn Du körperlich fit bist. Wenn nicht, schrumpft er. Und das wirkt sich logischerweise auf Deinen Gefühlszustand aus. Ausserdem schüttet Sport die oben erwähnten Glückshormone aus, wodurch Du Dich automatisch besser fühlst. (Sofern natürlich genug Sprit vorhanden ist!)

Fazit

Es ist also nicht immer der psychische Zustand, der sich auf den Körper auswirkt, sondern ganz klar und ebenso wichtig der körperliche Zustand, der sich auf die Psyche auswirkt.

 

 

 

 

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